Will man Agaven vermehren, pflanzt man die von den Mutterpflanzen getrennten Ausläufer in Töpfe. Die Pflege ist einfach, Agaven brauchen einen sonnigen Standort und einen durchlässigen Boden.
Die Pflege der Hundertjährige Agave americana ist unkompliziert: Sie benötigt einen sehr hellen, sonnigen und warmen Standort sowie einen sandigen, durchlässigen Boden, um Staunässe zu vermeiden. Im Sommer wird sie selten gegossen, im Winter kaum. Eine Überwinterung an einem hellen Ort bei etwa 10 °C ist ideal, und auch der Schnitt der scharfen Blattspitzen ist empfehlenswert.
Im Sommer: Stellen Sie die Agave vollsonnig und warm auf, da sie Hitze und Wind gut verträgt.
Im Winter: Sorgen Sie für einen hellen Standort bei Temperaturen zwischen 2°C und 10°C. Eine Überwinterung im Haus ist möglich, wenn Sie sie an einen warmen Ort stellen.
Die Pflanze bevorzugt sandige, magere und gut durchlässige Erde, die Staunässe verhindert. Kakteenerde ist hierfür ideal.
Gießen: Halten Sie die Erde im Sommer komplett trocken und gießen Sie nur, wenn die Erde bis zum Boden abgetrocknet ist. Im Winter wird das Gießen fast komplett eingestellt.
Düngen: Während der Wachstumsperiode (April bis September) können Sie monatlich mit Volldünger düngen, der für Sukkulenten geeignet ist.
Es ist nicht notwendig, die Pflanze zu schneiden, es sei denn, Sie möchten die scharfen Blattspitzen entfernen, um sich nicht zu verletzen.
Umtopfen: Topfen Sie die Pflanze alle paar Jahre im Frühjahr um, um ihr frische Erde zu geben.
Die Agave wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und kann die Verdauung fördern (präbiotisch durch Inulin), die Haut beruhigen (Sonnenbrand), und wird traditionell bei Fieber, Wunden und Verdauungsstörungen genutzt; sie ist reich an Mineralstoffen, hat aber einen hohen Fruchtzuckergehalt, weshalb sie nur in Maßen konsumiert werden sollte.
Die Amerikanische Agave (Agave americana) ist besonders beliebt. Sie erreicht einen Durchmesser von bis zu 3 m. Daher ist sie nur für wirklich große Kübel geeignet. Zudem zählt sie zu den winterhärtesten Agaven und kann Temperaturen von unter 10 °C überstehen.
Die Blätter entspringen bodennah und sind, obwohl auch sukkulent, doch viel steifer und robuster als die von Aloen. Zudem besitzen sie in den Blättern sehr reißfeste Fasern (aus denen z.B. die Faser „Sisal“ gewonnen wird), während bei Aloen die Blätter fast „faserfrei“ sind.
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